Der Schulhort für unsere Großen...


Unsere Hortkinder kommen mit dem Schulbus aus der Grundschule Großkmehlen und steigen an unserer Bushaltestelle (direkt vor der Kita "Spatzennest") aus.

Ab Mittag (in den Schulferien auch auf Wunsch ganztägig) werden 19 Schulkinder betreut, die auch in unserer Einrichtung ihr Mittagessen einnehmen.

Katja Quosdorf und Katrin Hausdorf übernehmen die Hausaufgabenbetreuung und bieten Angebote zur sinnvollen Freizeitgestaltung an.

In den Schulferien gibt es immer ein "tolles Ferienprogramm" mit Busausflügen, Naturunternehmungen (Wanderungen), Sportangeboten (z.B. Kegelbahn-Besuch, Sportplatz, etc.), Bastel- und Werkstatttagen, Projekte mit unserem Förster in der Gemeinde, sowie Fahrrad- und Badeausflüge.

Unser Bildungsauftrag des Hortes

Der Hort in seiner familienergänzenden und sozialen pädagogischen Funktion, macht Kindern im Grunschulalter alters- und entwicklungsadäquate Angebote der Erziehung, Bildung, Betreuung und Versorgung . Während in der Schule im Prinzip alle Kinder der jeweiligen Klassenstufe dasselbe Lernangebot erhalten, um die Ziele des Rahmenplanes zu erfüllen, können die Kinder im Hort ihren individuellen Bedürfnissen und Lerninteressen eigenständig nachgehen.

Bildung im Hort bedeutet ein ganzheitliches, an der Lebenswelt und der realen Situationen orientiertes Lernen, dass die Selbsttätigkeit der Kinder zulässt, herausfordert und unterstützt. Diese Lernprozesse vollziehen sich in der Auseinandersetzung mit der Umwelt und in der Interaktion mit anderen Kindern und den Erzieherinnen. In ihnen werden die körperlichen, geistigen, sprachlichen, emotionalen und schöpferischen Kräfte des einzelnen Kindes weiterentwickelt.

Der Bildungsauftrag des Hortes hat methodische Formen offener Arbeit zur Grundlage und erfüllt sich in vielfältigen Lernformen und unterschiedlichen, entwicklungsspezifischen Schwierigkeitsgraden:

- aktive Beteiligung an den vielfältigen Angeboten, die Entscheidungsfähigkeit und Selbstverantwortung ermöglichen

- Interaktionen und Selbsttätigkeit in selbstorganisierten Spielgruppen

- Erfahrungslernen in Projekten zu Fragen der Kinder und zur Bewältigung ihrer Lebenssituation

- Erweiterung der Kommunikations- und Konfliktfähigkeit, u.a. in regelmäßigen Kinderbesprechungen

- Entwicklung von Sprache und Ausdruckmöglichkeiten durch Rollen- und Theaterspiele, aber auch Bücher lesen, Film- und Theaterbesuche

- Förderung von schriftlichen Kommunikationsformen, z.B. durch Beiträge im Amtsblatt, Quizspiele, Einkaufs- und Wunschzettel, Briefkästen im Hort

- Förderung des Körperbewusstseins und der Bewegungsfreude durch Bewegungsbaustellen drinnen und draußen, durch Tanz und sportliche Spiele

- Gelegenheit zu naturwissenschaftlichen Experimenten

- Lieder singen, Musik hören, mit Rhythmus und Klängen experimentieren

- Umgang mit Medien und Computerspielen

- Kreatives Gestalten und Werkeln

- Entdeckungsreisen in die Umgebung zur Orientierung und zum Kennenlernen anderer Freizeitangebote oder kultureller Einrichtungen

- gemeinsame Freizeitprogramme mit anderen Kindern, um den Bildungsauftrag des Hortes erfüllen zu können

Der Hort räumt Kindern ihr Recht auf freie Gestaltung von Raum und Zeit nach der Schule ein und bietet ihnen Begleitung und Orientierung im Prozess ihrer Selbstwerdung und des Hineinwachsens in eine vielfältige soziale Lebenswelt.

Die Bildungsprozesse im Hort werden von und mit den Kindern gestaltet, nicht für sie. Es gilt nicht "für jeden das Selbe". Im Hort kann jedes Kind seinen Wissensdurst und seine Experimentierfreude befriedigen, sowie mit seinen Fragen an die Welt auf Forschungsreis gehen.

Die Erzieherinnen begleiten die Kinder auf der Basis wechselseitiger Anerkennung, sind ihnen Partner und versuchen, die vielfältigen Ausdrucksformen der Kinder zu verstehen. Dabei bleibt jedes Kind Subjekt seines individuellen Lern- und Entwicklungsprozesses.