Unser "Raum - Konzept"


Unsere Kinder verbringen mindestens 40 stunden pro Woche im “Spatzennest”. Die Kindertagesstätte “Spatzennest” versteht sich vor diesem Hindergrund als “zweites Zuhause “. Eltern und Kinder sollen sich bei uns wohlfühlen können. Deshalb trägt unser Raumkonzept den vielfältigen Bedürfnissen von Kindern, Eltern und Mitarbeitern Rechnung.

Im Zuge der Konzeptionserstellung und aus den Forderungen des Brandenburgischen Bildungsplanes heraus,haben wir uns intensiv mit der Wirkung von Räumen auf Kinder befasst. Uns war bewusst: Ständige Reizüberflutung in Gruppenräumen kann bei Kindern im Alter von 1-6 Jahren beispielsweise zu Aggression und Konzentrationsschwäche führen. Daraus ergab sich für uns die Erkenntnis: Wir müssen dem begegnen und haben ein Raumkonzept für unser Kinderhaus entwickelt,das die Interessen der Kinder und Erzieher berücksichtigt.

In verschiedenen Räumen können die Kinder in entspannter Atmosphäre, mit ausreichend Zeit und mit der Möglichkeit zur freien Wahl ihren Spiel- und Lerninteressen nachkommen.

In unserem Haus bieten wir den Kindern Funktionsräume für die individuelle und gemeinsame Entwicklung sowie für den Zugewinn an Freude und Selbstvertrauen in jedem Alter. Dafür stellen wir sorgfältig ausgewähltes Material zur Verfügung. Für jeden Funktionsraum ist eine Erzieherin dauerhaft zuständig.
Wir bieten:
-Zeiträume für ungestörtes Spiel
-Aktionsräume/Bewegungsbaustelle draußen und drinnen
-Räume/ Ecken für unbeobachtetes Spiel
-Räume für eigenes Handeln und Gestalten wie Atelier und Bauzimmer
-Raum zum forschen - naturwissenschaftlicher Bereich
-Räume, um in Rollen zu schlüpfen und sich zu verkleiden
-Plätze für Gespräche und zum Schweigen

Unsere Materialien und Räume sind größtenteils für alle Kinder zugänglich. Sie bieten vielfältige Sinneseindrücke, da Kinder mit allen Sinnen lernen und ihre Umgebung im wahrsten Sinne des Wortes begreifen möchten. Dabei bieten wir den Kindern nicht nur fertiges Spielzeug an, sonder auch “Zeug zum Spielen” (Alltagsgegenstände). Unsere Kinder bestimmen Ort, Spielpartner, Materialien und Dauer des Spiels selbst. Hierfür bieten wir den Kindern einen weitern Zeitrahmen, denn das Spiel ist die Arbeit des Kindes. Die Räume können nach Belieben gewechselt werden. Dabei werden auch die Übergangsräume als Spielräume begriffen und in die Raumgestaltung einbezogen. Das Raumkonzept ermöglicht die Balance zwischen Ruhe und Aktion, Selbsttätigkeit und Gruppenaktion. Die Räume sollen Kinder nicht behindern, sondern zu vielfältigen eigenständigen Auseinandersetzung mit diesem geschützten Lernort einladen. Unsere Funktionsräume legen die Kinder nicht auf den Erwerb bestimmter Kompetenzen fest. Sie laden vielmehr zum forschenden Entdecken, handeln und “sich etwas zutrauen“ ein und regen dadurch vielfältige und prozesshafte Lernprozesse an. Aufgabe unserer pädagogischen Fachkräfte ist es, die Kinder in der Auseinandersetzung mit dem Raum, Materialien und der Gruppe wahrzunehmen, bedeutsame Fragestellungen der Kinder zu erkennen und mit den Kindern daraus Themen und Projekte zu entwickeln. Dabei kann es erforderlich sein, räumliche Gegebenheiten im Dialog mit den Kindern anzupassen.

Dabei bringen sich unsere pädagogischen Fachkräfte mit ihrem Fachwissen ein und haben durchaus eigene Schwerpunkte, in denen sie besonders gut sind. Sie können deshalb den Kindern in diesen Fachbereichen als besonders kompetente und motivierende Vorbilder dienen.

Beim Betreten unserer Kindereinrichtung werden Sie feststellen, dass unsere Einrichtung sehr natur - und umweltfreundlich eingerichtete ist. Rechter Hand befindet sich das “Kinderbad”, ausgestattet mit einem Babytoilette, 1x Personal- WC, eine Wickelkommode, 2x Kinderwaschbecken (in verschiedenen Höhen ), sowie einer Kinder-Dusche. Da Kinder leidenschaftlich gern mit Wasser experimentieren und Sinnliche Erfahrungen sammeln, bieten wir ihnen dafür hier die Gelegenheit. Hier dürfen sie mit Wasser schöpfen, umschütten, färben, mit einem Schwamm aufsaugen, stauen, mit einem Strohhalm blubbern lassen und das unerschöpfliche Feld der physikalischen Experimente erleben. Jedes Kind hat seinen eigenen Haken mit seinem Bildchen, einem Handtuch, seiner Zahnbürste mit Becher, sowie einem Kamm oder Bürste.

In den großräumigen Fluren befinden sich die “Kinder-Garderoben“, Infotafeln für die Eltern und Großeltern, sowie die Ausstellungswand für die Kinder - und Projektarbeit. Außerdem bieten sie genügend Platz für zusätzlichen Spielraum der Kinder. An unserem digitalen Fotobilderrahmen, können wir den Eltern zeigen, was ihr Kind am Tag alles in der Kita erlebt, gespielt, gelernt und womit es sich beschäftigt hat.

Auf eine ausgewogene, gesunde und vollwertige Ernährung, wird in unserer “Kinderküche“ geachtet. Sie ist links und durch zwei Stufen erreichbar. Hier lernen die Kinder unter pädagogischer Anleitung immer wiederkehrende Regeln und Rituale.
Beim Frühstück haben die Kinder die freie Wahl: Was, wie viel,wie lange und mit wem, sie das mitgebrachte Frühstück einnehmen möchten. Das Mittagessen ist ein fester Bestandteil im Tagesablauf und wird von unserer Agrarküche Frauendorf aus vollwertigen Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau täglich frisch zubereitet. Als “Zwischenmahlzeit ”bieten wir Obst und Gemüse an, welches uns die Eltern täglich frisch mitbringen,Getränke stehen den Kindern den ganzen Tag zur freien Verfügung, z.B. ungesüßte Tee`s, Wasser und Milch. Durch unsere aufmerksame Begleitung der Mahlzeiten und durch Regeln und Rituale ermöglichen wir den Kindern, eine altersgemäße Tischkultur zu entwickeln. Kinder lernen und begreifen in erster Linie durch Wahrnehmung und Bewegung.

Die Kinder haben in unser großen “Bau- und Bewegungsbaustelle” die Möglichkeit, vielfältige Bewegungs-Erfahrungen zu sammeln, z.B. durch Matten, Schwungtuch, Polster, Rutsche, Trampolin, Seile, Bälle und Reifen. Dabei unterstützt sie eine fachliche kompetente Pädagogin. So stärken wir die körperliche, emotionale und soziale Entwicklung des Kindes und fördern das Selbstbewusstsein. Dieser Funktionsraum liegt auf der linken Seite des Flures. Hier können die Mädchen und Jungen mit vielfältigen und variablen Bausteinen kreativ tätig sein. Unsere “Hengstenberg- Spielgeräte” werden stets in das phantasievolle Spiel einbezogen, und bieten täglich die Möglichkeit zum Klettern und Turnen. Es werden kreative Gebäude und kleine Versteckbuden gebaut, manchmal sind es auch Kamele, die zum Reiten einladen, oder auch nur Kletter- und Rutschgeräte. Mit den vielen großen, schwarzen Steinen entstehen Treppen Türme,Höhlen und Poteste, welche unsere Kinder dann beklettern und besteigen.

Materialangebot:
- viele, schwarze Steine
- verschiedene Bausteine, zum Bauen und Stecken
- Abfallprodukte (Kisten, Schachteln, Papierrollen, Rohre, etc.)
- Decken, Matten, Tücher
- Seile, verschiedene Bälle, Bewegungsfahrzeuge
- Holzkasten, Turn- und Balancierbänke
- Platz zum Toben und Rückzugsmöglichkeiten zum Entspannen

Für die “Musikalische Frühförderung” bieten wir den Kindern in diesem Raum verschiedene, einfache Instrumente an, mit denen sie singen, experimentieren und sich bewegen (Tanzen) können. Bei der Arbeit mit Kindern wird daher darauf verzichtet, mit Musik und Bewegung, “Technisch”,d.h. trainingshaft übend, korrigierend Eingreifend, bewertend, bewusst machend und abstrahierend umzugehen. Vielmehr werden Übungen und damit verknüpfte fachliche bzw. allgemeine pädagogische Ziele in Spiele, Spielabläufe und Spiel- handlungen eingearbeitet.
Es werden Gedichte (Verse, Reime), Geschichten (Bilderbücher, u.a.m.), Lieder und Tanzlieder eingesetzt. Damit werden Bewegungsanreize und Angebote zur musikalischen Erziehung (Gesang, Geräusche, Spiel und Instrumente ) gegeben.

Materialangebot:
- Platz zum Toben und Tanzen
- einfache Instrumente wie Rasseln, Zimbeln, Triangel, Trommeln, Glöckchen, etc.)
- wertvolle Instrumente (Bongos, etc.)
- Liederbücher
- CD- Player, Kamera zur Aufnahme
- selbstgebaute Instrumente
- CDs verschiedener Musikrichtung

Im “Grünen Gruppenraum = dem Funktions- und Rollenspielraum“, befinden sich viele, verschiedenen Spiel- und Lernbereiche, die unsere Kinder selbständig nutzen können. Das “Rollenspiel-Zimmer” bietet den Kindern im ganzen Raum die Möglichkeit Alltagssituationen nachzuspielen oder in traumhafte Rollen zu schlüpfen. Es gibt jede Menge Kleidung, eine Spielküche mit einem kleiner Essbereich, ein Kaufmannsladen, ein Friseur, eine Puppenecke und ein Puppentheater ( alles in der Spielhochburg), um dies anzuregen und zu unterstützen. Zudem ist das Rollenspiel der bereich für jüngere und neue Kinder um anzukommen und sich bei Bedarf zurückzuziehen. Hier gibt es viele Spielmaterial und Spielmöglichkeiten für die Kinder.

Ergänzend zum Rollenspiel gibt es auch eine kuschelige “Leseecke” mit Bilderbüchern und Geschichten, auf der Spielhochburg. Hier können sich die Kinder zurück ziehen, wenn sie etwas Ruhe und Entspannung brauchen. Wer interessiert in Büchern oder Zeitschriften schmökern möchte, findet dort auch die Gelegenheit. Oftmals werden auch noch weitere Bücher (aus anderen Räumen) hinzu geholt, die dann mit dem besten Freund betrachtet werden. Dadurch kommt es bei den Kindern zu einer konzentrierten Auseinandersetzung mit Bilderbüchern, Schriftzeichen, Bildern, Symbolen und Sprache. In der Auseinandersetzung mit Zeichen Und Schrift wird die Neugier für Sprache genährt. Zwei “Allzwecktische” bieten den Kindern die Möglichkeit, zu puzzeln, malen kneten und Tischspiele zu spielen. Die Kinder verhandeln Spielregeln,erleben sich in der Ausein- andersetzung mit den einzelnen Spielpartnern oder entdecken ihre Freude am sortieren, zuordnen und Formenverständnis.

Im “Zahlenland” werden die Kinder mit Zahlen, Mengen, Gewichten und Längen vertraut gemacht. Sie können selbständig forschen und ausprobieren, und sich so mathematisches Grundwissen aneignen.

Materialangebot:
- gemütliche,kleine Kuscheldecke mit Kissen und Decken
- verschiedene Bücherangebote, Zeitschriften, Hörgeschichten, etc.
- Utensilien für das Puppentheater (verschiedene Puppen, Tücher,etc.)
- Kartenspiele und Würfelspiele, Magneten
- verschiedene Tischspiele zum Knobeln und Denken, Rechnen und Vergleichen
- Puzzle
- Puppen, Puppenutensilien, Wiege, etc.
- Küchengeschirr, Plasteobst, Schneidbrettchen, Geschirr
- Gemüsewaage, Spielgeld und Kasse
- Materialien zum Messen, Wiegen und Vergleichen
- Zahlentafeln, Mengenstäbchen, etc.
- Uhren, Kalender, Jahresuhr
- Land- und Weltkarten, Zahlentafel
- Messlatte für Körpergröße, mechanische Waage, Messbecher, Maßband, Zollstöcke, Lineal
- Wecker, Radio, Taschenlampe, Vergrößerungsgläser, Lupendosen, Mikroskope

Im sprachlichen Umgang miteinander und mit den Erwachsenen, lernen Kinder zu reden, zu verhandeln, sich mitzuteilen, ihre Wünsche und ihre Kritik zu äußern, zuzuhören und nachzufragen. All dies ermöglicht ihnen, sich mit anderen zu verständigen, sich am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen, ihren Alltag aktiv mit-zugestalten und zu verändern. In unserer “Sprachecke“, befindet sich verschiedenes Materialangebot, dass die Sprachkompetenz so unterstützt und herausfordert, dass unsere Kinder eigenständige Erfahrungen und Lernprozesse organisieren können.

Materialangebot:
- Buchstabentafeln
- Sprachspiele, auch für die Sprachförderung
- Bücher, Kataloge, Nachschlagebücher (Lexika`s), Zeitungen, Fotos
- Materialkasten mit verschiedenen Buchstaben
- Schriftkultur, Briefe, Karten
- Schreibecke mit unterschiedlichen Materialien (Papier, verschiedene Schreibgeräte, Schreibmaschine/Computer)
- bildliche Darstellung ( z.B. Materialkästen mit Schriftsymbolen)
- Malsand

Gleich nach der “Kinderküche” schließen sich die zwei “Spielräume“ der Kleinsten (0-3 Jahre) an, die mit unterschiedlichen Funktions- Ecken und alters entsprechenden Spielmaterialien, sehr modern eingerichtet sind. Die räumliche Ausstattung und Ausgestaltung orientiert sich an den Bedürfnissen der Säuglinge und Kleinkinder. Als räumliche Bedingungen stehen uns ein Gruppenraum mit integrierten Essbereich, sowie ein Schlaf -und Ruheraum zur Verfügung. In diesen Räumen können sich die Kleinsten optimal Entwickeln, wohl fühlen und ihre Umwelt neugierig erforschen. Außerdem legen wir großen Wert darauf dass unsere Räumlichkeiten die Sinne und die Lernlust der Kinder anregen. Sie haben z.B. jederzeit die Möglichkeit, sich hochzuziehen, an einer Art Geländer entlang zu laufen, etwas zu schieben, hoch und runter, rein und raus zu krabbeln, Treppen hinauf und wieder herunter zu steigen und zwischendurch auf einer zweiten Ebene zu verweilen, von der aus sie einen ganz anderen Überblick haben. Alles, womit die Kinder tätig sind, ist in offenen Regalen, in Behältnissen, Kisten oder Körben sichtbar und zugänglich aufbewahrt. In der Mittagszeit, halten die Kleinsten in Kuschelnestern und die Größeren auf den Matten, ihren Mittagsschlaf (von 12-14 Uhr).

Materialangebot:
- Puppen, Teddys, Puppenwagen, Handpuppen
- Puppenküche, Geschirr, kleine Kissen und Decken
- Materialien zum Malen und Formen, sowie didaktische Materialien und Spiele
- Bauecke mit verschiedenste Baumaterialien und Zubehör wie kleine Fahrzeuge, Tiere, Häuser, Bäume und anderes mehr
- Lese- und Kuschelecke ausgestattet mit vielen Bilderbüchern, Kuschelkissen, Lichterkette und Entspannungs-Musik
- Musikinstrumente
- verschiedene Bälle und Matten
- Hengstenberg- Turngeräte für Krippenkinder


Unser “Forscher-Künstleratelier“, befindet sich gleich hinter dem Gruppenraum der Jüngsten. Hier kann sich jeder mit Wasser, Farbe, Sand und vielen anderen Dingen, die frei zur Verfügung stehen, ausprobieren. In kleinen Gruppen werden auch verschiedene Experimente angeboten, die gern genutzt werden, und sehr beliebt sind. Auch mit verschiedene Maltechniken, können sich unsere Kinder ausprobieren.

Materialangebot:
- offenes Regal mit verschiedenen Materialien zum Experimentieren
- Experimentierkarten vom “Haus der Kleinen Forscher”
- ein Wasser- und Sandbecken
- verschiedene Malutensilien (Papier und Farben aller Art)
- Malwand und Tresen
- gesammelte Naturmaterialien und mitgebrachte Recyclingprodukte
- “Schätze“, wie Perlen, Glitzer, Federn, Glitzersteine, etc.
- Bücher über Künstler und ihre Werke
- verschiedene Modelliermassen, wie Ton, Knete, Salzteig, Formsand


Unsere “Außenanlage“ teilt sich in verschiedene Bereiche. Auf der großen Spielfläche vor dem Haus-Eingang, welche komplett mit Fallschutzmatten ausgelegt wurde, können die jüngeren
Kinder (0-3 Jahre), an geeigneten Spielgeräten ihre motorischen Fähigkeiten steigern. Die gepflasterte Großfläche wird für Bewegungs- und Tanzspielen, für Kreidemalerei oder als tolle Rollerfahrbahn angenommen.

Materialien:
- Rutschen- und Kletterturm für die Jüngsten
- eine Krippen-Kletteranlage
- eine Vierer-Federwippe
- eine Hängematten- Schaukel
- verschiedene Laufräder, Schiebefahrzeuge, Dreiräder
- Schiebefahrzeuge für die Jüngsten
- Hüpfbälle, Seile, Reifen und Rollbretter
- Bälle, Skatbords
- Plaste-Fahrzeuge und Puppenwagen, Bollerwagen
- Kleistkind- Wippen aus Plasikkunststoff

Im ”Kräuter- und Sinnesgarten” der von den Eltern angelegt worden ist, werden alle Sinne angesprochen. Der Garten unserer Kita umfasst die Bereiche Barfusspfad, Klangspiel, Pflanzenlehrpfad und Kräuterspirale. Die Kinder sollen Achtsamkeit und Bewusstsein für unsere Natur entwickeln und alle Sinne für sie öffnen.
Ziele:
Barfuss als Gesundheitsvorsorge:
- Kräftigung des Bewegungsapparetes
- Ausgleich zum langen Sitzen
- Fußreflexzonenmassage durch verschiedene Materialien
- Stärkung der Abwehr

Anregung aller Sinne und Schulung der Sinneswahrnehmung.
- Der Tastsinn erkennt die verschiedenen Materialien
- Der Drucksinn nimmt die Unterschiede des Untergrundes wahr: hartes oder weiches Material
- Das Wärmeempfinden erkennt die unterschiedliche Aufwärmung
der verwendeten Materialien (dunkle Basalsteine heizen sich auf, als helle Mamorsteine)
- Der Gleichgewichtssinn hilft uns, auf den Baumstämmen zu balancieren.
- Der Geruchssinn erkennt Kräuter und Pflanzen anhand des charakteristischen Duftes.
- Der Hörsinn unterscheidet die Klänge und Töne der Klangspiele an unserem “Klangbaum”
- Schulung des Koordinationsvermögens
- Verbesserung des Konzentrationsvermögens
- Schulung des Gleichgewichtssinnes durch Balancierübungen

In der anliegenden “Bastelwerkstatt” kann mit selbst gesammelten Naturmaterialien gewerkelt und experimentiert werden. Sie können ihre Phantasie und Kreativität entfalten und dabei Fein- und Grobmotorik entwickeln. In der Werkecke erfahren die Kinder mit ihren Kräften umzugehen Und Gefahren bewusst einzuschätzen.

Materialien:
- zwei Werkbänke mit vier Arbeitsplätzen
- Werkzeug (Säge, Feilen, Hammer, Bohrer, Schmirgelpapier, etc.)
- Schutzbrillen und Schutzhandschuhe
- verschiedene Nägel und Schrauben
- Hölzer und Holzrester, Äste und Bretter
- Naturmaterialien ( Muscheln, Nussschalen, Federn Blätter, Eicheln und Kastanien, Zapfen, Moos, etc.)
- offene Regale, Materialschränke, Malwagen

Der großzügige Außenbereich, lädt mit dem neu gestalteten “Abenteuer- Spielplatz” zu neuen Herausforderungen ein. Hier können unsere Kinder ihre motorischen Fähigkeiten schulen, u.a. durch die Vogelnestschaukel-Anlage, dem Kletterbaumhaus “Spatzenburg” und dem großen Rutschenturm.
Eingebettet sind diese in einen fließenden Sandbereich, der zum Spielen einlädt. Die “Spatzenburg” wurde mit den Ideen und Vorschlägen unserer Kinder umgesetzt und gebaut, so dass sie ein individuelles Einzelstück ist. Die Spielräte bestehen aus Robinienholz, was uns sehr wichtig war. So spiegelt auch unser Spielplatz den naturverbundenen Grundgedanken der Kita wieder. Eine neue “Wasseranlage mit Matschbereich“ runden das Angebot ab. Die freie Wiesenfläche bietet Platz für Bewegungs- und Ball- Spiele. In den Sommermonaten lieben wir es, unter unserer überdachten Kindersitzecke zu speisen.

Über eine Holztreppe, vom “Grünen Gruppenraum“ aus, erreicht man das neu gebaute “Hort- Domizil” (seit 2011). Der Hort der Einrichtung hat den Auftrag, die Kinder in einem ganzheitlichen Ansatz durch Betreuung, Bildung und Erziehung zu fördern. Hier geht es um die ganzheitliche Erziehung, das heißt, um die Entwicklung und Entfaltung aller Fähigkeiten die im Menschen angelegt sind.
Für uns ist es wichtig, das geistige und gefühlsmäßige erleben, moralische Einstellungen, künstlerische und handwerkliche Begabungen und soziale Umgangsformen genauso wie die Aneignung von Wissen über Musik gefördert werden. Es geht darum, jeden Schüler zu seiner ihm möglichen Selbstentfaltung zu verhelfen und seine Ich-, Sach- und Sozialkompetenz zu entwickeln.
Unser Ziel besteht hauptsächlich darin, für die Kinder eine interessante und unterrichtsergänzende Freizeitgestaltung zu schaffen. Darüber hinaus sollen sie die Möglichkeit erhalten, sich aktiv zu erholen. Zimmer und Flur sind so flexibel gestaltet, dass sie den Interessen der Kinder Raum bieten, damit sie spielen, forschen, experimentieren und sich bewegen können.

Es gibt verschieden Funktionsbereiche mit dazugehörigen Materialien:
- Lern-, Lese- und Experimentierbereich
- Kreativbereich
- Medienbereich
- Spiel- und Baubereich
- Kinderküche

Den Hortkindern steht auch ein separater Sanitäbereich zur Verfügung.